Gasthof Greif Landeck

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Frühstück, Küche

7.00 - 9.30
11.00 - 14.00
18.00 - 21.30

Mittwoch
Ruhetag

Telefon

05442/62268
0664/3414850

  Gasthof mit Geschichte  

und Charme

  Unser Gasthof liegt abseits der Hauptstraße in ruhiger Lage und doch mitten im Zentrum.  

das Straudi Team

  Wir bieten Ihnen gemütliche Zimmer zum Wohlfühlen.  

das Straudi Team

  Wir kümmern uns um Ihr leibliches Wohlbefinden.  

das Straudi Team

  Familie Straudi und Familie Brandstätter freuen sich auf Ihren Besuch.  

das Straudi Team

Geschichterund um unseren Gasthof

17. Jahrhundert
  • Eine Kirche, ein Widum und ein Gasthaus werden als 3 Säulen eines Wallfahrtsortes beschrieben.
  • Das erste Dokument das vom Gasthof Greif, direkt neben dem Marktplatz gelegen berichtet, stammt vom 25.5.1636 und beschreibt einen
    Herrn Andrä Weinzierl als Wirt.
    Zur selben Zeit war ein Adam Weinzierl Urbaramtmann am Gericht Landeck und Lehensträger an der Zollstätte in Zams.
    Diese Weinzierl hatten am Bau der Burschelkirche wesentlichen Anteil.
18. Jahrhundert
  • 1728 wurde der Gasthof zwischen den Töchtern von Johann Jacob Weinzierl, aufgeteilt.
    Zwei von ihnen, Claudia und Theresia betrieben das Gasthaus auf der Öd weiter.
    Seine dritte Tochter, welche Maria Regina hieß, heiratete Anton Kurzemann und betrieb mit ihm das Traubenwirtshaus in Bruggen.
  • Theresias Sohn Anton verkaufte später den Gasthof an Johann Knaus der in Folge zwischen seinen Töchtern Anna (verheiratet mit Joseph Gramaiser, Quadratsch) und Maria (verheiratet mit Anton Kolp, Pians) aufgeteilt wurde.
    6.5.1767 überließ Anna ihrer Schwester Maria ihre Hälfte. Diese gab es an ihren Sohn Franz Kolp.
    1.12.1794 verkaufte Franz Kolp, der Gemeindevorsteher war und eine wichtige Rolle bei der Aufteilung der Öd 1771 gespielt hatte,
    den Gasthof seinem Neffen Thomas Gramaiser.
    Dieser verpachtete ihn ab 5.3.1799 dem Perfuchser Metzgermeister Sebastian Fasser.
  • Im selben Jahr, am 17.6.1799 verkaufte er das Anwesen Johann Hammerl (verheiratet mit Anna, geborene Kopp).
19. Jahrhundert
  • Anna Kopp wurde 1819 Eigentümerin und gab den Gasthof 1823 an ihre Tochter Notburga Hammerl, Ehefrau von Franz Ignaz Bucher, weiter.
    1824 wird der Name „Zum goldenen Greifen“ erstmals urkundlich erwähnt, bis dahin war es unter „Wirtshaus auf der Öd“ bekannt.
  • Nach finanziellen Schwierigkeiten der Wirtsleute Bucher, verpachteten diese den Gasthof „Ferdinand Ladner“ aus Kappl.
    Jener kaufte den Gasthof am 28.7.1852 um 8.932 Gulden im Rahmen einer Versteigerung. Darauf lagen Schulden im Wert von 8.752 Gulden.
    Ferdinand Ladner vergrößerte den Besitz und erweiterte ihn 1876 um das Gasthaus Stern in Perfuchs.
    Am 12.5.1876 übertrug er den Gasthof Greif seinem ältesten Sohn Peter. Dieser erlag 1885 einer für Wirten typischen Krankheit.
    Seine Witwe heiratete Franz Kohlegger, einen Gastwirtsohn aus Innsbruck.
  • Mit großen Schulden verpachtete das Ehepaar schließlich an „Johann Straudi“, der am Bahnhof ein Dienstmanninstitut leitete.
    Am 18.11.1898 erwarb er den verschuldeten Gasthof (18 Gläubiger) um 13.000 Gulden.
    Das Ehepaar Kohlegger behielt das von Ferdinand Ladner angebaute kleine Haus mit zwei Grundstücken wo sie mit ihren drei Kindern
    weiterhin blieben.
    Johann Straudi war sowohl Wirt, hatte aber auch ein Fuhrmannunternehmen und stand weiterhin dem Dienstmanninstitut vor.
    Am 6.11.1894 heiratete er Maria Notburga (Bauerntochter aus Strengen). Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.
erste Hälfte 20. Jahrhundert
  • Am 27.6.1905 verschied er im Altern von nur 40 Jahren. Seine Witwe verwaltete das große Anwesen und den immer noch verschuldeten Gasthof mit viel Geschick. Sie heiratete am 23.4.1906 den Friseur Johann Krismer, mit ihm hatte sie noch zwei Söhne (Johann und Ferdinand). Notburga Straudi überlebte auch ihren zweiten Mann. Aus erster Ehe hatte sie nur noch eine Tochter, Klosterschwester Josefa und den jüngsten Sohn Josef. Dieser erhielt, 31jährig, am 29.4.1931 den ganzen Besitz. Er war ledig besorgte das Fuhrmanngeschäft. So führte Notburga, sie zählte 65, den Gasthof weiter. Fünf Jahre später heiratete Josef Straudi Emma Huber (Pettneu), welche als Kellnerin angestellt war. Emma war eine hübsche und resolute Persönlichkeit, welche das Regiment ihm Hause über fünf Jahrzehnte übernahm.
zweite Hälfte 20. Jahrhundert
  • Das stattliche Wirtshaus wurde 3 Jahrhunderte ohne bauliche Veränderungen geführt. Erst Notburga Krismer setzte 1929 eine Veranda an. Nach dem zweiten Weltkrieg gab es immer wieder bauliche Arbeiten. Josef und Emma hatten drei Kinder. Josef (gelernter Koch) übernahm den Gasthof und heiratete Bluette Lovis (aus der französischen Schweiz). Neben mehreren Um- und Zubauten kauften Josef und Bluette im Jahre 1990 das von der früheren Wirtsfamilie Kohlegger abgesonderte Ladner-Haus zurück. Sie bauten es gänzlich neu auf und heute ist es ihr privates Wohndomizil.
  • Im Mai 2003 übernahmen Doris und Martin Brandstätter als Gastwirte den Gasthof Greif und führen ihn seither gemeinsam
    mit Familie Straudi weiter.

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